Printdesign

Trotz der Todsagung durch zahlreiche Fachmedien und Marketinggrößen, sehen wir in Print noch immer ein relevantes Ergänzungsmedium zum digitalen Marketing. In unserer heutigen Folge wollen wir euch kurz vorstellen, warum Printwerbung noch nicht tod ist und auch in absehbarer Zeit in einigen Marketing-Bereichen kaum ersetzbar sein wird.

1.) Print groß und sichtbar

Überdimensional große Außenwerbung wirkt immernoch über ihre Größe. In Amerika preisen zum Beispiel nach wie vor riesige „Billboards“ die Produkte und Leistungen regionaler und internationaler Unternehmen an. Über ihre prominente Platzierung an viel befahrenen Straßen erreichen die werbenden Unternehmen so täglich tausende Kontakte mit der eigenen Werbebotschaft. Dabei gilt: Je effektvoller, ausgefallener, kreativer desto einpräsamer. Als Teilbaustein im großen Marketingmix schaffen Unternehmen damit auch heute noch eine starke Ergänzung zu den sonstigen bekanntheitssteigernden Maßnahmen. Der große Nachteil bleibt dabei die schlechte Messbarkeit des mediumspezifischen Werbeerfolges.

2.) Da hat man was in der Hand

Im Marketing gilt der Grundsatz: Mach deine Werbebotschaft auf so vielen Sinnesebenen erlebbar wie möglich, um die maximale Wirkung zu erzielen. Das digitale Marketing kann hierbei bereits über Optik und Klang einiges erreichen. Um den Werbeeffekt einer Digitalkampagne aber noch sinnvoll zu verstärken, kann zum Beispiel ein attraktiv gestaltetes und auch haptisch ansprechendes Print-Werbemittel zusätzliche Qualitätssignale senden und Interessenten überzeugen. Mach dir also mit gutem Printdesign den Tastsinn ergänzend zunutze.

3.) Die wertkonservative Zielgruppe erreichen

Der Frage nach dem Sinn oder Unsinn des Printmedieneinsatzes für dein Unternehmen geht eigentlich immer eine andere voraus: Was ist meine Zielgruppe? Auch wenn heute immer mehr das Smartphone als Medienkonsuminstrument Nummer 1 genutzt wird, gibt es noch wertkonservative Menschen, denen Altbekanntes und Bewährtes wichtig ist. Die vornehmlich ältere Zielgruppe hat häufig Schwierigkeiten mit dem rapiden Entwicklungstempo der Technologie über die letzten Jahre und hält daher lieber vorsichtig Abstand zum Unbekannten. Schließlich ist man ja auch vorher immer wunderbar ohne ausgekommen, denken sich viele. Die Print-Tageszeitung wird beim morgendlichen Gang zum Bäcker am nächsten Kiosk erworben und gehört auf den gedeckten Frühstückstisch wie Butter und Fleischwurst. Abhängig vom Leistungsangebot können Unternehmen also auch hier noch gewissenhafte Leser und interessierte Anzeigenbetrachter erreichen und mit der eigenen Werbebotschaft gezielt ansprechen.


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